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ZOS - Zielobjektsuche

Was ist ZOS?

Die Zielobjektsuche - kurz ZOS genannt - ist eine der idealsten Auslastungs- modelle für Hunde. Sie wurde vom Hundeverhaltsexperten Thomas Baumann und seiner Frau Ina vom Hundezentrum "Dogworld" bei Berlin entwickelt. Diese Form der Nasenarbeit ist an die Spürhundearbeit der Polizei (Drogen, Spreng- stoff) angelehnt und auf ein Alltagstraining für Familienhund abgeändert. Sie ist sehr anstrengend, denn nach 10 - 15 Minuten intensiver Suche sind Hunde er- schöpft - aber glücklich!

In der ZOS lernt ein Hund, kleinste Gegenstände (z.B. Feuerzeug, kleine Figu- ren, Haarspangen, Kugelschreiber oder Wäscheklammern) zu suchen und diese konzentriert anzuzeigen. Die erfolgt durch passives Verweisen - durch Hinlegen direkt am Gegenstand und anzeigen der genauen Fundstelle mit der Nase. Der Gegenstand darf weder gebracht noch aufgenommen werden.

Es gibt 3 Suchbereiche bei der ZOS: Trümmerfeld, Päckchenstraße und die Flächensuche (Beschreibung siehe unten). Das Training ist somit äußerst viel- seitig und immer neu. Spannung und Spaß für Mensch und Hund! Diese  Trainingsform ermöglicht es bei Familienhunden genauso wie bei Leistungs- hunden eine bessere Auslastung zu erreichen.



Vorteile von ZOS:
  • Sie bietet eine umfassende Auslastung. Durch die intensive Sucharbeit wird der ganze Organismus gefordert.
  • Sie fördert die Konzentration und Aufmerksamkeit des Hundes
  • Sie eignet sich für nahezu jeden Hund
  • Sie steigert die Attraktivität des Zweibeiners für den Hund
  • Sie bietet Trainingsmöglichkeiten im häuslichen Bereich und unterwegs
  • Sie kann gemeinsam in einer Gruppe oder alleine trainiert werden
  • Auch ältere Hunde oder Hunde mit Handicaps können ZOS ausführen

Verschiedene Bereich der ZOS:

Trümmerfeld:
Das Trümmerfeld wird immer wieder neu zusammengestellt. Es besteht aus verschiedenen Alltagsgegenständen, wie z.B. Gitterroste, Steine, Taschen, Stühle, Kanthölzer, Gemüsekisten usw. Hier wird der Gegenstand des Hundes so versteckt, dass er ihn nicht sehen kann.

Päckchenstraße:
Die Päckchenstraße besteht aus bis zu 15 verschlossenen kleinen Eimern mit Deckel. Die Eimer haben Löcher, durch die der Hund erschnüffelt in welchem Behälter sein Gegenstand versteckt ist. Diesen Behälter zeit er dann durch sein Anzeigeverhalten an.

Freifläche (Wiese):
Auf einer 10 m x 20 m großen Fläche (200 qm) wird der Gegenstand des Hun- des im Gras ausgelegt. Während der Suche darf sich der Hundeführer nur auf einer 1 m breiten Mittellinie bewegen. Es gibt eine Quer- und eine Längslinie.


Training in Kleinstgruppe
max. 4 Teams

Voraussetzung zur Teilnahme:  Grundkommandos und ruhiges Verhalten der Hunde in der Gruppe



Weitere Infos gibt es hier : www.zielobjektsuche.de


 
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