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Dummytraining
Ursprünglich
wurden
Retriever auf der Jagd geführt.
Sie wurden eingesetzt Niederwild
nach dem Schuss zu apportieren. Auch
heute werden diese
Apportierspezialisten noch jagdlich
geführt. Aber wer hat dazu noch
die Möglichkeit?
Bei der
Dummyarbeit handelt es sich um
Apportierarbeit (apport =
zurückbringen) mit Hilfe von
Jutesäckchen (= Dummys). Durch
das Training im Gelände,
Gestaltung der Apporte in
unterschiedlichen Arbeitsweisen ist
dies eine sehr anspruchsvolle,
interessante und abwechslungsreiche
Arbeit. Der Hund wird
körperlich aber auch geistig
gefordert und der Grundgehorsam wird
trainiert.
neuer
Kurs ab Februar 2012 (siehe hier!)
im Einzeltraining (bzw. 2-er oder
3-er Gruppe)
siehe unter "Einzeltraining"
Ein
paar Fotos gibt's HIER!
Die ausgeprägte
Apportierleidenschaft der Retriever
(aber auch anderer Rassen)
ermöglicht eine artgerechte
Beschäftigung mit diesen
Dummys, vor allem wenn keine
jagdlichen Arbeiten anstehen. Die
Aufgabenstellung geht dabei von
Situationen aus, wie sie bei der
Jagd entstehen.
Man unterscheidet: Markierungen,
Einweisen und Verlorensuche.
Beim
Markieren kann der
Hund die Flugbahn des Dummys
beobachten und soll sich die
Fallstelle merken (markieren).
Auch kommt es vor, dass der Hund
nur einen Teil der Flugbahn
verfolgen kann.
Im
Laufe des Trainings entwickelt
er die Fähigkeit, die
Entfernung (auch in
schwierigerem Gelände)
richtig einzuschätzen und
sich die Fallstellen auch
über einen längeren
Zeitraum zu merken. Im Idealfall
rennt der Hund auf direktem Weg
zum geworfenen Dummy, nimmt es
auf und bringt es auf dem
kürzesten Weg zum
Hundeführer zurück.
Beim Einweisen
hat der Hund nicht die
Möglichkeit zu markieren,
aber der Hundeführer kennt
den Bereich, in dem sich das
Dummy befindet. Mit Hilfe von
Stimme, Pfeife und Handzeichen
wird der Hund in dieses Gebiet
geschickt. Auch auf
größere Distanzen
muss sich der Hund in
verschiedene Richtungen
einweisen lassen. Bei dieser
Arbeit muss der Hund einerseits
gut lenkbar sein, andererseits
muss er -im entsprechenden
Gebiet angekommen -
selbstständig suchen und
finden.
Bei der Verlorensuche
weiß der Hundeführer nur
ungefähr in welchem
größeren Gebiet sich
Dummys befinden. In diesem Bereich
soll der Hund völlig
selbstständig suchen. Findet
der Hund ein Stück, muss er es
unverzüglich zum
Hundeführer bringen und darf
ggf. nicht mit einem anderen
gefundenen Dummy tauschen. Bei
der Verlorensuche befinden sich
mehrere Dummys im Gebiet. Der Hund
wird auch mehrmals zum Suchen
geschickt.
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