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Dummytraining

Ursprünglich wurden Retriever auf der Jagd geführt. Sie wurden eingesetzt Niederwild nach dem Schuss zu apportieren. Auch heute werden diese Apportierspezialisten noch jagdlich geführt. Aber wer hat dazu noch die Möglichkeit?

Bei der Dummyarbeit handelt es sich um Apportierarbeit (apport = zurückbringen) mit Hilfe von Jutesäckchen (= Dummys). Durch das Training im Gelände, Gestaltung der Apporte in unterschiedlichen Arbeitsweisen ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit. Der Hund wird körperlich aber auch geistig gefordert und der Grundgehorsam wird trainiert.

Kleinstgruppe, 2 - 4 Hunde
6 Trainingseinheiten á ca. 75 Min.
- auf Anfrage -


Die ausgeprägte Apportierleidenschaft der Retriever (aber auch anderer Rassen) ermöglicht eine artgerechte Beschäftigung mit diesen Dummys, vor allem wenn keine jagdlichen Arbeiten anstehen. Die Aufgabenstellung geht dabei von Situationen aus, wie sie bei der Jagd entstehen.
Man unterscheidet: Markierungen, Einweisen und Verlorensuche.

Beim Markieren kann der Hund die Flugbahn des Dummys beobachten und soll sich die Fallstelle merken (markieren). Auch kommt es vor, dass der Hund nur einen Teil der Flugbahn verfolgen kann.
Im Laufe des Trainings entwickelt er die Fähigkeit, die Entfernung (auch in schwierigerem Gelände) richtig einzuschätzen und sich die Fallstellen auch über einen längeren Zeitraum zu merken. Im Idealfall rennt der Hund auf direktem Weg zum geworfenen Dummy, nimmt es auf und bringt es auf dem kürzesten Weg zum Hundeführer zurück.

Beim Einweisen hat der Hund nicht die Möglichkeit zu markieren, aber der Hundeführer kennt den Bereich, in dem sich das Dummy befindet. Mit Hilfe von Stimme, Pfeife und Handzeichen wird der Hund in dieses Gebiet geschickt. Auch auf größere Distanzen muss sich der Hund in verschiedene Richtungen einweisen lassen. Bei dieser Arbeit muss der Hund einerseits gut lenkbar sein, andererseits muss er -im entsprechenden Gebiet angekommen - selbstständig suchen und finden.

Bei der Verlorensuche weiß der Hundeführer nur ungefähr in welchem größeren Gebiet sich Dummys befinden. In diesem Bereich soll der Hund völlig selbstständig suchen. Findet der Hund ein Stück, muss er es unverzüglich zum Hundeführer bringen und darf ggf. nicht mit einem anderen gefundenen Dummy tauschen. Bei der Verlorensuche befinden sich mehrere Dummys im Gebiet. Der Hund wird auch mehrmals zum Suchen geschickt.




 
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